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(djd/nl). Oft entscheiden wenige Minuten über Tod oder Leben. Das Handy bietet in einer solchen Situation wichtige Hilfe, um Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr zu alarmieren. Mittlerweile erfolgen in Deutschland über zehn Millionen Notrufe pro Jahr vom Mobiltelefon aus. Egal, ob man die 112, 110 oder die Pannenhilfe des ADAC unter 22 22 22 wählt: Das Handy sucht sich automatisch ein zur Verfügung stehendes Netz. Selbst ohne Vertrag, Betreiberkarte oder Guthaben kann ein Notruf über die 112 abgesetzt werden - ohne dass eine PIN-Nummer eingegeben werden muss. Was viele nicht wissen: Die 112 ist nicht nur in Deutschland erreichbar, sondern auch in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und zahlreichen anderen Ländern, zum Beispiel in der Türkei. Auf Autofahrten, Ausflügen und alpinen Touren sollte das Handy deshalb ständiger Begleiter sein. Selbst in entlegenen Gegenden, zum Beispiel in den Bergen, wo eine vollständige Mobilfunknetzversorgung nicht immer garantiert ist, wird das Handy zur mobilen Notrufsäule. Über die Notrufnummer 112 sucht es sich automatisch das stärkste Funknetz und stellt die Verbindung zur Rettungszentrale her. Nicht immer kann ein Anrufer, der bei einem Notfall die 112 wählt, genau angeben, wo er sich befindet. Neue Mobilfunkstandards wie UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) leisten in einem solchen Fall wichtige Hilfe. Mit dem Ausbau des UMTS-Netzes ist künftig eine Positionsbestimmung auf unter 100 Meter möglich. Derzeit besteht in ländlichen Gegenden - bei einer Positionsbestimmung über das GSM-Mobilfunknetz (Global System for Mobile Communications) - eine Ortungsgenauigkeit von einigen Kilometern. Die Lokalisierung per Mobilfunk setzt jedoch das Einverständnis des Anrufers voraus. Noch ein Tipp: Wer sich ein neues Handy kauft, sollte sein altes nicht gleich wegwerfen. In vielen deutschen Städten laufen bereits Aktionen, bei denen noch funktionsfähige Mobiltelefone, mit denen die Notrufnummer 112 angewählt werden kann, zum Beispiel an Senioren verschenkt werden. Wei
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